Erfahrungen mit Antisemitismus in queeren Räumen (16.03.26)

Ari Yasmin Lee, Theologin mit Seitenlage

und

Roland Stark, ehem. Verfassungs- und Grossratspräsident (SP)

Montag, 16.03.26 18:30

Theater Teufelhof, Leonhardsgraben 47-49, Basel

15 Gehminuten vom Bahnhof Basel SBB bzw. 7 Gehminuten vom Parkhaus Steinen

Beitrag zur Basler Aktionswoche gegen Rassismus

Antisemitismus ist in queeren Räumen ein wachsendes Problem, das sich insbesondere seit dem 7. Oktober 2023 deutlich verschärft hat. Jüdische und speziell queere jüdische Menschen erleben zunehmend Ausgrenzung, Boykott und Ablehnung in queeren Räumen. Dabei wird oft ein politisch motivierter «Antizionismus» zur Rechtfertigung von Antisemitismus. Jüdische Symbole wie der Davidstern auf Regenbogenfahnen werden bei Pride-Veranstaltungen ausgegrenzt oder Anliegen jüdischer Queers werden nicht ernst genommen.

Ari Yasmin Lee (geb. 1975) ist eine jüdische, reformierte und queere Pfarrerin, Theologin und Autorin, die für ihren Minderheiten übergreifenden Ansatz in Religion, Feminismus und Queerness bekannt ist. Ihre Texte zu antisemitischen Vorfällen an Pride-Events sowie im queeren und öffentlichen Raum sollen emotional ansprechen.

Roland Stark (geb. 1951) kommentiert und reflektiert die Lesung aus traditioneller sozialdemokratischer Sicht und kritisiert die Diskriminierung durch identitätspolitische ideologische Koalitionen.

Die Veranstaltung macht Antisemitismus im queeren Raum sichtbar und regt zum Austausch an.

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