Ari Yasmin Lee, Theologin mit Seitenlage
und
Roland Stark, ehem. Verfassungs- und Grossratspräsident (SP)
Montag, 16.03.26 18:30
15 Gehminuten vom Bahnhof Basel SBB / 7 Gehminuten vom Parkhaus Steinen
Beitrag zur Basler Aktionswoche gegen Rassismus
Antisemitismus ist in queeren Räumen ein wachsendes Problem, das sich insbesondere seit dem 7. Oktober 2023 deutlich verschärft hat. Jüdische und speziell queere jüdische Menschen erleben zunehmend Ausgrenzung, Boykott und Ablehnung in queeren Räumen. Dabei wird oft ein politisch motivierter «Antizionismus» zur Rechtfertigung von Antisemitismus. Jüdische Symbole wie der Davidstern auf Regenbogenfahnen werden bei Pride-Veranstaltungen ausgegrenzt oder Anliegen jüdischer Queers werden nicht ernst genommen.
Ari Yasmin Lee ist eine jüdische, reformierte und queere Pfarrerin, Theologin und Autorin, die für ihren Minderheiten übergreifenden Ansatz in Religion, Feminismus und Queerness bekannt ist. Die Lesung ihrer Texte zu antisemitischen Vorfällen auf Pride-Events seit Oktober 2023 wird ergänzt durch eine Einführung in die Mechanismen von Diskriminierung durch identitätspolitische ideologische Koalitionen. Die Veranstaltung macht Antisemitismus im queeren Raum sichtbar und regt zum Austausch an.
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