Juden und Schwule: Gefangen, gefoltert und verbrannt (15.06.26)

Montagabend, 15.06.26, 18:30,
Schauplatz Brunngasse 8, Zürich

Der Schauplatz Brunngasse erinnert zusammen mit Keschet (jüdischer Regenbogen) an die gemeinsame Geschichte von Repression gegenüber jüdischen Menschen und Männern, die Männer lieben, im mittelalterlichen Zürich. Ausgangspunkt ist das Pogrom von 1349 sowie die Verbrennung zweier Männer im Jahr 1482.
Der Abend beginnt mit einem Inputvortrag von Laura Falletta (Schauplatz Brunngasse) zum ehemaligen Wohnhaus der jüdischen Familie von Frau Minne, gefolgt von einem Inputvortrag von Helmut Puff (University of Michigan/Schwulenarchiv Zürich) zur Geschichte der Homosexualität im Mittelalter und einem anschliessenden Gespräch. Danach führt ein kurzer Spaziergang zu historischen Schauplätzen, bevor der Abend vor der Kweer Bar – einem geschichtsträchtigen Ort der Zürcher queeren Szene – ausklingt.